Gratulation zum Jubiläum

Während 40 Jahren die erfolgreichste Tochtergesellschaft von STIEBEL ELTRON

In den Gründungsjahren musste sich STIEBEL ELTRON in der Schweiz erst einen Namen machen. Das war gar nicht so einfach. Doch bald hat sich die hiesige Niederlassung zu einer der wichtigsten Ländergesellschaften des Unternehmens entwickelt – und ist es bis heute geblieben.

1978 wurde die Vertriebsgesellschaft in der Schweiz gegründet. Zunächst bestand das Sortiment vor allem aus Haushaltsgeräten, Geschirrspülern und Produkten aus dem Solarbereich. Doch STIEBEL ELTRON hatte gegen die bekannten und dominanten Marken einen schweren Stand.

Aufgrund der Ölkrise in den 70er Jahren wurde die Versorgung mit fossilen Energieträgern in Europa deutlich reduziert. Das war die Geburtsstunde der Erneuerbaren Energien. STIEBEL ELTRON war von Anfang an dabei und begann Mitte der 70er Jahre in Holzminden mit der Entwicklung und Produktion von Solarthermie-Kollektoren und Wärmepumpen. Der sehr stark gestiegene Ölpreis ermöglichte Heizlösungen auf Basis neuer, nichtfossiler Energieträger: Die Nutzung Erneuerbarer Energien aus Luft, Erde und Wasser unter Zuhilfenahme von elektrischem Strom. 

Mit der Wärmepumpe zum Erfolg

„Schnell stellte sich für Wärmepumpen der Schweizer Markt als ein attraktives Absatzpotenzial heraus“, erläutert Dr. Ulrich Stiebel, Eigentümer des weltweiten Konzerns. Die Schweiz verfügte über kein flächendeckendes Gasnetz, besass aber Wasserkraft- und Pumpspeicherwerke, die eine kontinuierliche Stromversorgung gewährleisteten. „Diese Voraussetzungen waren ideal für die Verwendung von Strom zur Raumheizung und veranlassten die Unternehmensführung in Holzminden im Jahr 1978 eine Schweizer Tochtergesellschaft zu gründen“, erzählt er von den Anfängen. Nach der Übernahme der Geschäftsführung setzte Urs Gräflein 1981 ganz auf Erneuerbare Energien. „Er betrieb das Geschäft über viele Jahre schweizerisch konservativ und erfolgreich“, berichtet Dr. Stiebel und erinnert sich gerne an die eine oder andere Anekdote, welche die für deutsche Geschäftsmänner eher unkonventionelle Arbeitsweise des Schweizer Unternehmers beschreibt. Beispielsweise wehrte sich der damalige Geschäftsführer nachhaltig und erfolgreich dagegen, Produkte nur aufgrund ihres Erfolgs in Deutschland auch hierzulande ins Programm aufzunehmen. Denn die Schweiz war und ist nicht Deutschland. Was sich auf dem deutschen Markt bestens bewährt, funktioniert nicht automatisch auch in der Schweiz. Gleichwohl war und blieb sie Spitzenreiter im Bereich Wärmepumpen. Und dies obwohl sie zu Beginn einen schweren Stand hatte.

Der Anfang war alles andere als leicht

Es hat einige Jahre und viel Überzeugungsarbeit der Verkaufsberater gebraucht, bis die Wärmepumpe sich etablieren konnte. „Herr und Frau Schweizer waren skeptisch“, erinnert sich der damalige Geschäftsführer Urs Gräflein. „Das Produkt Wärmepumpe war noch neu. Wir mussten zu Beginn Aufklärungsarbeit betreiben und der Kundschaft die Funktionsweise erläutern.“ Zudem war das System für damalige Verhältnisse recht teuer. Hinzu kam die unzutreffende Annahme, dass eine Wärmepumpe sehr laut sei. Aber insbesondere die Luft-Wasser-Wärmepumpe stiess auf gutes Echo. So wurde der Grundstein für den Erfolg gelegt. Unter rund 20 Konkurrenzfirmen gehörte STIEBEL ELTRON schliesslich zu den wenigen, welche sich durchsetzen konnten. Nicht unerheblich war dabei das ausgesprochen gute Preis-/Leistungsverhältnis: Man bekam gute Produkte für gutes Geld. 

Das Unternehmen entwickelte sich in grossen Schritten weiter

In den 90er Jahren wurde die Produktpalette um Systeme zur Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung erweitert. In dieser Zeit wurde auch aufgrund des rasanten Wachstums ein Umzug des Unternehmens nach Pratteln notwendig. Nach der Geschäftsübernahme durch Paul Stalder im Jahre 2005 wurde ein eigener Kundenservice aufgebaut – ein weiterer erfolgreicher Meilenstein in der Entwicklung der geschäftstüchtigen Schweizer Tochtergesellschaft. „Der Bau des grossartigen ENERGY CAMPUS, das schönste Gewerbegebäude der Schweiz im Minergie-P Standard, war ein weiterer Höhepunkt auf dem erfolgreichen Schweizer Weg“, freut sich der Eigner des Konzerns. 

Mit Abstand die erfolgreichste Zweigniederlassung von STIEBEL ELTRON

In den 40 Jahren ihres Bestehens hat sich die Schweizer Tochtergesellschaft mit grossem Abstand zur erfolgreichsten Zweigniederlassung entwickelt, erreicht sie doch mehr als 20% des gesamten Auslandsumsatzes. Seit ihrer Gründung war sie zudem die Tochter mit der grössten Absatzmenge von Wärmepumpen. Mit 20% des Gesamtumsatzes ist sie grösster Umsatzträger für Wärmepumpen in der Firmengruppe ausserhalb Deutschlands. „Wir sind sehr stolz auf unsere Schweizer Niederlassung. Ihre wirtschaftliche Entwicklung, ihre Kontinuität und Zuverlässigkeit ist Massstab für alle heutigen und zukünftigen Tochtergesellschaften!“, betont Dr. Stiebel und wünscht dem Unternehmen und ihren Mitarbeitenden zum Jubiläum: „Bleiben Sie auf der Erfolgsspur und haben Sie weiterhin grosse Freude an Ihrem selbst geschaffenen Werk, der STIEBEL ELTRON AG!“. 

«Wir sind sehr stolz auf unsere Schweizer Niederlassung. Ihre wirtschaftliche Entwicklung, ihre Kontinuität und Zuverlässigkeit ist Massstab für alle heutigen und zukünftigen Tochtergesellschaften!»

Dr. Ulrich Stiebel, Eigentümer