Wenn Energieeffizienz auf Wohnkomfort trifft

Das System hinter dem Komfort

Wenn Technik, Umweltbewusstsein und Wohnkomfort nahtlos ineinandergreifen, entsteht ein Zuhause, das mehr ist als nur ein Ort zum Wohnen. Im idyllischen Freiamt haben die Eigentümer eines rund 20-jährigen Einfamilienhauses genau diesen Anspruch konsequent weiterverfolgt – und ihre bestehende Haustechnik in eine zukunftsfähige Gesamtlösung überführt. Herzstück des neuen Energie- und Komfortsystems ist dabei eine integrierte Lösung, die alle Anforderungen vereint – mit der LWZ 07.1 Premium HKL 230 als zentralem Element.

Kurzübersicht Referenzanlage

Objekt

  • Einfamilienhaus
  • 6.5-Zimmer; 230 m² beheizbare Wohnfläche
  • Baujahr 2007
  • Ersatz einer LWZ
  • Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) 
  • 29 kWp Photovoltaikanlage mit 22 kWh Batteriespeicher 
  • Zwei Elektrofahrzeuge

Ort

  • 5634 Merenschwand, Freiamt AG

Installiertes Gerät

Realisierung

Leben mit Weitblick – und eigenere Energiequelle

Das Einfamilienhaus liegt ruhig am Dorfrand, mit freier Sicht auf die Berge und direkt angrenzend an landwirtschaftliche Flächen. Hier prägen Natur, Weite und ein bewusst gewählter Lebensstil den Alltag. Schon früh setzten die Eigentümer auf erneuerbare Energien: Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage mit 29 kWp sowie ein Batteriespeicher mit 22 kWh bilden das energetische Herzstück des Hauses. Der selbst erzeugte Strom fliesst gezielt dorthin, wo er gebraucht wird – in den Haushalt, in die Warmwasserbereitung und in die beiden Elektrofahrzeuge. Ein System, das nicht nur Energie liefert, sondern auch ein Stück Unabhängigkeit. Die Weiterentwicklung der Haustechnik war deshalb ein logischer Schritt: Die vorhandene Energie sollte noch effizienter genutzt und der Eigenverbrauch gezielt optimiert werden.

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Vertraute Qualität, weitergedacht

Mit der LWZ 07.1 Premium HKL 230 entschieden sich die Bauherren bewusst für eine Lösung, die sie bereits aus Erfahrung schätzen. Die positiven Erfahrungen mit der bestehenden Anlage führten dazu, dass erneut auf STIEBEL ELTRON gesetzt wurde. Neu wurde das System gezielt weiterentwickelt: Statt eines integrierten Speichers kommt nun ein separater Boiler SBB 411.B WP SOL mit Asko Heat-Einsatz zum Einsatz. Diese Entscheidung schafft mehr Flexibilität – sowohl in der Planung als auch im Betrieb. Auch funktional zeigt sich die Anlage von ihrer modernen Seite: Die integrierte Kühlfunktion sorgt an warmen Tagen für angenehme Temperaturen, während die intuitive Steuerung per App und über das Bediengerät im Wohnraum den Komfort im Alltag deutlich erhöht. Zudem arbeitet die kontrollierte Wohnraumlüftung im Vergleich zur Vorgängerlösung deutlich leiser und trägt so zusätzlich zur Wohnqualität bei.

Früher mussten wir Einstellungen, z. B. für die Lüftungsstufe (Partymodus) immer am Gerät selbst vornehmen. Neu können wir das kinderleicht über das Bediengerät im Wohnzimmer oder über die benutzerfreundliche App einstellen.

Daniel Schraner, Merenschwand

Präzision im Detail – auch auf engem Raum

Der Weg zur neuen Anlage verlangte vorausschauende Planung und handwerkliche Präzision. Die Platzverhältnisse im Technikbereich waren begrenzt, gleichzeitig galt es, bestehende Strukturen optimal zu nutzen. «Die Herausforderungen waren u.a. die engen Platzverhältnisse. Zudem war die Elektroverteilung in die Jahre gekommen und viel zu klein. Deshalb entschieden wir uns, nebst der Wärmepumpe auch gleich eine neue zeitgemässe Elektroverteilung zu installieren», erinnert sich Daniel Schraner. Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Platzierung des Boilers: Dieser musste unterhalb eines bestehenden Wäscheabwurfs integriert werden – ohne dessen Funktion einzuschränken. Eine scheinbar kleine, in der Umsetzung jedoch anspruchsvolle Aufgabe. «Der Boiler musste (aus Platzgründen) unterhalb des Wäscheabwurfs platziert werden. Uns war es jedoch wichtig, dass der Wäscheabwurf weiterhin genutzt werden kann. Dank guter Planung konnte dies auch so umgesetzt werden. Freude bereitet auch die saubere Installation des Elektrikers und Heizungsinstallateur», so Schraner.

Komfort, Kontrolle und ein gutes Gefühl

Die neue Anlage zeigt ihre Stärken besonders im Alltag: Einstellungen, die früher direkt am Gerät vorgenommen werden mussten, lassen sich heute intuitiv steuern – sei es die Anpassung der Lüftungsstufe oder der Aktivierung von Zusatzfunktionen. «Früher mussten wir Einstellungen, z. B. für die Lüftungsstufe (Partymodus) immer am Gerät selbst vornehmen. Neu können wir das kinderleicht über das Bediengerät im Wohnzimmer oder über die benutzerfreundliche App einstellen», erklärt Schraner. Hinzu kommt ein Plus an Transparenz: Separate Smart Meter für Wärmepumpe und Boiler erlauben es, den Energieverbrauch jederzeit im Blick zu behalten und optimal auf die eigene Stromproduktion abzustimmen. «Toll ist, dass wir nun für die Wärmepumpe sowie auch für den Boiler einen Smart Meter haben. Damit sehen wir immer, wann und wieviel Strom effektiv gebraucht wird», fügt Schraner hinzu. So entsteht ein System, das nicht nur effizient arbeitet, sondern aktiv mitdenkt – und den Bewohnern ein gutes Gefühl gibt. Ein Gefühl, die eigene Energie sinnvoll zu nutzen, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig höchsten Wohnkomfort zu geniessen.

Toll ist, dass wir nun für die Wärmepumpe sowie auch für den Boiler einen Smart Meter haben. Damit sehen wir immer, wann und wieviel Strom effektiv gebraucht wird.

Daniel Schraner, Merenschwand