Erneuerbare Energie auf dem Hoch-Etzel

Der 1098m hohe Etzel ist ein Ausflugsziel für Jung und Alt. Wanderer, Naturfreunde, Biker, Schneeschuhläufer, Skitourenläufer und Schlittler geniessen das ganze Jahr über die Natur, die traumhafte Aussicht und das gastfreundliche Berggasthaus.

Berggasthaus Etzel-Kulm

Das Bauvorhaben

Seit 1962 ragt das von der speziell gegründeten Genossenschaft Hoch-Etzel erstellte Berggasthaus nun schon hoch über dem Zürichsee. Da war es an der Zeit, das in die Jahre gekommene Gebäude energetisch auf Vordermann zu bringen. 2015 fand eine umfassende energetische Sanierung statt. Neben der Wärmedämmung der Fassade, dem Ersatz der Ölheizung durch ökologische Wärmepumpen und diversen gebäudetechnischen Verbesserungen, wurde eine Photovoltaikanlage installiert, welche seit Anfang August 2015 das Berggasthaus mit Strom versorgt.

Mit der energetischen Sanierung des Berggasthauses Etzel Kulm wurde nach dem Motto „möglichst viel Natur auf dem Berg“ gehandelt. Aus diesem Grunde wurde die Ölheizung durch die Luft | Wasser-Wärmepumpe ersetzt und auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert. Der Energiebedarf auf dem Etzel konnte von 204‘700 kWh auf 91‘200 kWh pro Jahr reduziert werden.

Für die energetische Sanierung erhielt die Genossenschaft Hoch-Etzel an der Olma den Schweizerischen Solarpreis 2016 in der Kategorie „Gebäudesanierung“.

Das Spendenbarometer zeigt an, wie grosszügig die Unterstützung der umliegenden Gemeinden sowie der zahlreichen Spender war.

Die verwendete Technik: 3 WPL 25 A

Die bestehende Ölheizung wurde durch drei leistungsgeregelte Luft | Wasser-Wärmepumpen WPL 25 A ersetzt, welche sich durch eine gute Effizienz und einen niedrigen Schallleistungspegel auszeichnen. Die aussen aufgestellte WPL 25 A ist besonders geeignet für Renovierungsmassnahmen. Denn bei einer Nutzung ausserhalb des Gebäudes müssen lediglich Stromanschluss und die Zuleitungen zum Speicher durch eine Aussenwand geführt werden. Der leise Betrieb schliesst Geräuschbelästigungen praktisch aus. Die strengen Schallvorschriften des Kantons Schwyz erfüllt diese Anlage deshalb problemlos.

Selbst in harten Wintern arbeiten die Wärmepumpen perfekt. Sogar bei bis –20°C kann sie der Aussenluft noch genug Energie zum Heizen entziehen. Die integrierte Abtaufunktion verhindert zudem eine eventuelle Eisbildung am Wärmetauscher.