Energiewende

Was denken die Schweizer?

In den letzten Jahren haben die Themen Klimaschutz und Energiewende viel Aufmerksamkeit bekommen und Diskussionen entfacht. In bevölkerungsrepräsentativen Umfragen hat STIEBEL ELTRON Herr und Frau Schweizer zur Energiewende und ihren Konsequenzen befragt. Dabei ging es beispielsweise um die Bedeutung von Energiethemen, die Beurteilung der aktuellen Situation oder mögliche staatliche Massnahmen, welche eine erfolgreiche Energiewende fördern könnten. Einige der interessantesten Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst.


Persönliche Energiebilanz

Schweizer ändern Meinung

70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer berichten, dass die Extremwetter der letzten Jahre zu einem Umdenken geführt haben, wenn es um die persönliche Energiewende geht. 77 Prozent halten klimaverträgliches Heizen für die wichtigste Baustelle, um schädliche Emissionen zu stoppen. «Die privaten Verbraucher halten mit der Wahl der Heiztechnologie einen sehr wichtigen Schlüssel für mehr Klimaschutz in der Hand – sie können den Treibhausgasen fossiler Energieträger ein Ende setzen», sagt Patrick Drack, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Schweiz. 

61 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind laut Umfrage mit ihrer persönlichen Umweltbilanz unzufrieden. Dabei existieren speziell beim Heizen bereits sehr ausgereifte klimafreundliche Lösungen: Die Wärmepumpentechnologie wandelt Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser und der Luft wie ein «umgekehrter Kühlschrank» in Wärme um. Angetrieben wird das System mit Strom, der sich ebenfalls aus erneuerbaren Quellen erzeugen lässt und damit ohne Treibhausgase auskommt.

60 Prozent der Schweizer kennen die Vorteile der umweltfreundlichen Heiztechnik. Für die Umrüstung wünschen sich die Verbraucher aber mehr finanzielle Unterstützung – drei Viertel sagen, der Umstieg auf umweltfreundliche Technologie beim Wohnen sei ihnen aktuell zu teuer.

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: 

> Umfrage: 70 Prozent der Schweizer ändern Meinung zu Hitzewarnungen, Extremwetter und Klimawandel


Import-Energie

Schweizer wollen Import-Energie senken

Der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist es wichtig, künftig von fossilen Energie-Importen wie Erdöl und Gas unabhängig zu sein (66 Prozent). Rund drei Viertel seines Energiebedarfs führt das Land aktuell aus dem Ausland ein - neben fossiler Energie wie Erdöl, Erdgas und Kohle auch Strom. In Zukunft wollen gut zwei Drittel der Schweizer die eigene Stromproduktion mit Wind und Sonne deutlich erhöhen – statt ein Stromabkommen mit der EU abzuschliessen. 

«Wie die Umfrage zeigt, möchte eine breite Mehrheit der Bevölkerung den Strombedarf des Landes stärker mit heimischen Energiequellen decken», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Schweiz. Zwei Drittel der Verbraucher sprechen sich dafür aus, verstärkt Wasserkraft und Windenergie zu nutzen - 79 Prozent wollen die Solarenergie ausbauen.

«Grüner Strom ist der Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung in der Schweiz», sagt Paul Stalder. «Für die Raumwärme können wir sehr ausgereifte Heiztechnik einsetzen, die den erneuerbaren Strom nutzt. Eine Wärmepumpe wandelt dabei wie ein „umgekehrter Kühlschrank“ die unbegrenzt verfügbare Energie aus dem Erdreich, der Umgebungsluft oder dem Grundwasser in Heizwärme um.» Mit grünem Strom von der eigenen Photovoltaikanlage läuft die Wärmepumpe zu 100 Prozent mit nachhaltiger Energie.

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: 

> Umfrage: Schweizer wollen Import-Energie senken


Grüner Strom

Schweizer wollen mehr Solar-Energie

79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer halten es für wichtig, im Zuge der Energiewende die Solarenergie auszubauen. Gleichzeitig fordern drei Viertel, die Haushalte sollten im Heizungskeller auf grüne Wärmeenergie umstellen. Überraschend: 43 Prozent ist bisher nicht bekannt, dass sich die Solaranlage auf dem Dach direkt für den Betrieb umweltfreundlicher Wärmetechnik nutzen lässt.

«Besonders bei der Solarenergie erkennen die Schweizer Verbraucher grosses Ausbaupotential», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Schweiz. Weil private Haushalte im Heizungskeller die meiste Energie verbrauchen, sollte «grünes Heizen» wichtigster Ansatzpunkt ihrer persönlichen Energiewende sein – dem stimmen 77 Prozent der befragten Verbraucher zu. Bislang allerdings sind 61 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer mit ihrer persönlichen Energiewende noch unzufrieden. «Umso wichtiger ist es, dass die Politik die richtigen Anreize setzt und den Klimaschutz bei unterstützenden Massnahmen berücksichtigt. Wer auf grüne Heiztechnik umsteigen will, sollte auf jeden Fall einen unabhängigen Energie-Experten beiziehen», empfiehlt Paul Stalder. «Auch die Energieberatungsstellen der Kantone geben kompetent Auskunft, denn die Fördermassnahmen und -beiträge variieren je nach Kanton.»

 

Einen Überblick über diverse Förderprogramme finden Sie hier: www.stiebel-eltron.ch/foerderung

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: 

> Umfrage: Schweizer wollen mehr Solar-Energie


CO2-Grenzwert und mehr Förderung

Schweizer wollen Energiewende forcieren

79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer fehlt bei der Politik die gebotene Dringlichkeit, die Energiewende voranzutreiben. 84 Prozent sprechen sich für ein Verbot neuer Ölheizungen im Altbau aus. Darüber hinaus befürworten die Verbraucher einen landesweiten CO2-Grenzwert für Gebäude (74 Prozent). «Ein CO2-Grenzwert für Gebäude ist ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz in den Haushalten, weil er in vielen Fällen verhindern könnte, dass ein Ölkessel mit einem Ölkessel ersetzt wird», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON Schweiz. «Denn dies hätte weitreichende Folgen: Jede neu installierte Ölheizung bedeutet, dass der Umstieg auf erneuerbare Energie im Heizungskeller um weitere 20 Jahre verschoben wird», sagt Stalder.

Wer auf ein grünes Heizsystem umsteigt, erhält zwar im Rahmen des Gebäudeprogramms Fördergelder von Bund und Kantonen. Laut «Energie-Trendmonitor Schweiz» fordern mehr als 50% der Befragten noch stärkere finanzielle Anreize für die private Energiewende. Und dies könnte durchaus zielführend sein. Denn jedem Zweiten ist es aktuell eindeutig zu teuer, auf umweltfreundliche Technologie beim Wohnen umzustellen.

 

Einen Überblick über diverse Förderprogramme finden Sie hier: www.stiebel-eltron.ch/foerderung

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: 

> Umfrage: Schweizer wollen Energiewende forcieren


Die Mehrheit der Schweizer wünscht sich, auf eine klimafreundliche Heizung umzusteigen (59 Prozent). Allerdings beklagen 61 Prozent, der Einbau grüner Technologie wie die Wärmepumpe werde von der Schweizer Politik noch zu wenig unterstützt.
Energie-Trendmonitor 2019

Energie sparen - aber wie?

Grosse Wissenslücken beim Heizen und Energie sparen

74 Prozent der Verbraucher in der Schweiz ist es persönlich wichtig, den Energieverbrauch zu senken. Wie sich das in der Praxis am besten umsetzen lässt, ist jedoch für viele Eidgenossen ein Buch mit sieben Siegeln. Besonders beim Heizen gibt es grosse Wissenslücken. «Wir stellen jedoch fest, dass es zu vielen Interessenten an Wissen fehlt, wie sich die klassischen Erdöl- und Gasheizungen mit umweltfreundlichen Heizsystemen ersetzen lassen», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron Schweiz. «So ist beispielsweise 42 Prozent der Verbraucher unbekannt, dass sich der Solarstrom vom eigenen Dach direkt für den Antrieb einer Wärmepumpe nutzen lässt. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen.»

Was 44 Prozent der Schweizer nicht wissen: Wärmepumpen sind für den Einsatz im Altbau geeignet. Zudem funktioniert die grüne Heiztechnik nicht nur in Verbindung mit Fussbodenheizung, sondern ebenso mit den vorhandenen Heizkörpern, was ebenfalls viele (42%) nicht wissen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: 


Grosse Wissenslücken beim Heizen und Energie sparen

«Die Zukunft gehört klimaschonenden Technologien, die sich in der Praxis bereits bewährt haben - beispielsweise die Wärmepumpentechnnik. Beim Heizen mit Wärmepumpe entstehen vor Ort keine CO2-Emissionen.»
Paul Stalder, Geschäftsführer Stiebel Eltron Schweiz

Zu wenig «grüne» Energie

Schweizer heizen zu wenig mit «grüner» Energie


86 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind selbstkritisch der Meinung, dass hierzulande noch immer zu wenig mit erneuerbaren Energien geheizt wird. 85 Prozent der Schweizer bemängeln laut Umfrage die von der Politik gesetzten Anreize: Die Strompreise sollten fallen, damit umweltfreundliche Heiztechnik kostengünstiger betrieben werden kann. Darüber hinaus wird der Einbau umweltfreundlicher Technologien nicht ausreichend gefördert – so die Meinung der Befragten. Dazu zählt etwa der Einbau einer Wärmepumpe, welche Energie aus Erdwärme oder der Umgebungsluft nutzen kann.

 

«Mit der Heizungsanlage in den eigenen vier Wänden haben die Hausbesitzer einen entscheidenden Hebel in der Hand, um die Energiewende voranzubringen», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron.

 

Mehr erfahren? 


Schweizer heizen zu wenig mit «grüner» Energie

CO2-Abgabe

83% befürworten eine höhere CO2-Steuer

83 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer halten die CO2-Abgabe für unzureichend. Der Grund: Die aktuelle Lenkungsabgabe nehme die Verursacher von Treibhausgasen zu wenig in die Pflicht. Die grössten Verursacher von Treibhausgasen in der Schweiz sind der Verkehr mit 32 Prozent (ohne Flugverkehr) und der Gebäudesektor mit einem Anteil von 26 Prozent an den Gesamtemissionen.

Knapp 60 Prozent der befragten Schweizer fordern, den Anteil importierter Energien zu senken und beispielsweise die Einfuhr von Erdgas aus Russland oder Erdöl aus den Emiraten zu reduzieren.

Ebenfalls knapp 60 Prozent der Schweizer wollen im eigenen Haushalt auf eine klimafreundliche Heizungsanalage umsteigen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

 

Hier können Sie den ausführlichen Bericht nachlesen: 


83% der Schweizer befürworten höhere CO2-Steuer

Klimawandel

74% der Schweizer sind alarmiert

Drei Viertel der Eidgenossen sind nach den Erfahrungen im Hitzesommer 2018 entschlossen, persönlich mehr für den Klimaschutz zu tun. Dabei haben 73 Prozent den Eindruck, dass ihnen bei der Energiewende die Zeit davonläuft. «Die Schweizerinnen und Schweizer wollen den Klimaschutz selber verstärkt in die Hand nehmen, wie unsere Umfrage zeigt», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von Stiebel Eltron AG Schweiz. «Wichtigster Ansatzpunkt sollte die Wärmewende im Heizungskeller sein, sagen 83 Prozent der Befragten.»

 

Knapp zwei Drittel aller Gebäude in der Schweiz werden aktuell mit fossilen Energieträgern beheizt (Heizöl und Gas). «Erneuerbare Energie im Heizungskeller trägt unmittelbar zum Klimaschutz bei», sagt Paul Stalder von Stiebel Eltron. «Eine mit grünem Strom betriebene Wärmepumpe arbeitet komplett ohne Ausstoss von CO2. Das Anreizsystem für umweltfreundliche Heiztechnik sollte daher konsequent fortgeführt werden.»

 

Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen:


83% halten die Wärmewende im Heizungskeller für wichtig

Energie-Trendmonitor 2018

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Umfrage 2018 im Überblick

 

Mit deutlicher Mehrheit hat sich die Schweizer Bevölkerung im Mai 2017 für das neue Energiegesetz ausgesprochen. Laut der Umfrage 2018 sind aber 55 Prozent grundsätzlich unzufrieden damit, wie das Land in der Energiewende vorankommt. So wird beispielsweise gefordert, den Anteil von grünem Strom zügig auszubauen: 63 Prozent der Befragten möchten den Anteil der Wasserkraft noch deutlich erhöhen. Laut dem Bundesamt für Energie wurden in der Schweiz 2016 bereits 62 Prozent der Steckdosen mit Erneuerbaren Energien versorgt – 56 Prozent davon aus Grosswasserkraftwerken. Gleichzeitig bemängelt die Mehrheit der Bevölkerung (51 Prozent), dass kein Abschalttermin für die Kernkraftwerke festgesetzt ist. Der Grund: Das Energiegesetz verbietet nur den Bau neuer Atomkraftwerke – die alten Meiler dürfen auf unbestimmte Zeit am Netz bleiben, solange sie als «sicher» eingestuft sind.

 

Den ausführlichen Bericht können Sie hier nachlesen: 


65% wollen schnellere Energiewende