Energiewende

Was denken die Schweizer?

In den letzten Jahren haben die Themen Klimaschutz und Energiewende viel Aufmerksamkeit bekommen und Diskussionen entfacht. In bevölkerungsrepräsentativen Umfragen hat STIEBEL ELTRON Herr und Frau Schweizer zur Energiewende und ihren Konsequenzen befragt. Dabei ging es beispielsweise um die Bedeutung von Energiethemen, die Beurteilung der aktuellen Situation oder mögliche staatliche Massnahmen, welche eine erfolgreiche Energiewende fördern könnten. Einige der interessantesten Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst.


Die Mehrheit der Schweizer wünscht sich, auf eine klimafreundliche Heizung umzusteigen (59 Prozent). Allerdings beklagen 61 Prozent, der Einbau grüner Technologie wie die Wärmepumpe werde von der Schweizer Politik noch zu wenig unterstützt.
Energie-Trendmonitor 2019

Energie sparen - aber wie?

Grosse Wissenslücken beim Heizen und Energie sparen

74 Prozent der Verbraucher in der Schweiz ist es persönlich wichtig, den Energieverbrauch zu senken. Wie sich das in der Praxis am besten umsetzen lässt, ist jedoch für viele Eidgenossen ein Buch mit sieben Siegeln. Besonders beim Heizen gibt es grosse Wissenslücken. «Wir stellen jedoch fest, dass es zu vielen Interessenten an Wissen fehlt, wie sich die klassischen Erdöl- und Gasheizungen mit umweltfreundlichen Heizsystemen ersetzen lassen», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron Schweiz. «So ist beispielsweise 42 Prozent der Verbraucher unbekannt, dass sich der Solarstrom vom eigenen Dach direkt für den Antrieb einer Wärmepumpe nutzen lässt. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen.»

Was 44 Prozent der Schweizer nicht wissen: Wärmepumpen sind für den Einsatz im Altbau geeignet. Zudem funktioniert die grüne Heiztechnik nicht nur in Verbindung mit Fussbodenheizung, sondern ebenso mit den vorhandenen Heizkörpern, was ebenfalls viele (42%) nicht wissen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: 


Grosse Wissenslücken beim Heizen und Energie sparen

«Die Zukunft gehört klimaschonenden Technologien, die sich in der Praxis bereits bewährt haben - beispielsweise die Wärmepumpentechnnik. Beim Heizen mit Wärmepumpe entstehen vor Ort keine CO2-Emissionen.»
Paul Stalder, Geschäftsführer Stiebel Eltron Schweiz

Zu wenig «grüne» Energie

Schweizer heizen zu wenig mit «grüner» Energie


86 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind selbstkritisch der Meinung, dass hierzulande noch immer zu wenig mit erneuerbaren Energien geheizt wird. 85 Prozent der Schweizer bemängeln laut Umfrage die von der Politik gesetzten Anreize: Die Strompreise sollten fallen, damit umweltfreundliche Heiztechnik kostengünstiger betrieben werden kann. Darüber hinaus wird der Einbau umweltfreundlicher Technologien nicht ausreichend gefördert – so die Meinung der Befragten. Dazu zählt etwa der Einbau einer Wärmepumpe, welche Energie aus Erdwärme oder der Umgebungsluft nutzen kann.

 

«Mit der Heizungsanlage in den eigenen vier Wänden haben die Hausbesitzer einen entscheidenden Hebel in der Hand, um die Energiewende voranzubringen», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron.

 

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Schweizer heizen zu wenig mit «grüner» Energie

CO2-Abgabe

83% befürworten eine höhere CO2-Steuer

83 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer halten die CO2-Abgabe für unzureichend. Der Grund: Die aktuelle Lenkungsabgabe nehme die Verursacher von Treibhausgasen zu wenig in die Pflicht. Die grössten Verursacher von Treibhausgasen in der Schweiz sind der Verkehr mit 32 Prozent (ohne Flugverkehr) und der Gebäudesektor mit einem Anteil von 26 Prozent an den Gesamtemissionen.

Knapp 60 Prozent der befragten Schweizer fordern, den Anteil importierter Energien zu senken und beispielsweise die Einfuhr von Erdgas aus Russland oder Erdöl aus den Emiraten zu reduzieren.

Ebenfalls knapp 60 Prozent der Schweizer wollen im eigenen Haushalt auf eine klimafreundliche Heizungsanalage umsteigen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

 

Hier können Sie den ausführlichen Bericht nachlesen: 

 


83% der Schweizer befürworten höhere CO2-Steuer

Klimawandel

74% der Schweizer sind alarmiert

Drei Viertel der Eidgenossen sind nach den Erfahrungen im Hitzesommer 2018 entschlossen, persönlich mehr für den Klimaschutz zu tun. Dabei haben 73 Prozent den Eindruck, dass ihnen bei der Energiewende die Zeit davonläuft. «Die Schweizerinnen und Schweizer wollen den Klimaschutz selber verstärkt in die Hand nehmen, wie unsere Umfrage zeigt», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von Stiebel Eltron AG Schweiz. «Wichtigster Ansatzpunkt sollte die Wärmewende im Heizungskeller sein, sagen 83 Prozent der Befragten.»

 

Knapp zwei Drittel aller Gebäude in der Schweiz werden aktuell mit fossilen Energieträgern beheizt (Heizöl und Gas). «Erneuerbare Energie im Heizungskeller trägt unmittelbar zum Klimaschutz bei», sagt Paul Stalder von Stiebel Eltron. «Eine mit grünem Strom betriebene Wärmepumpe arbeitet komplett ohne Ausstoss von CO2. Das Anreizsystem für umweltfreundliche Heiztechnik sollte daher konsequent fortgeführt werden.»

 

Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen:


83% halten die Wärmewende im Heizungskeller für wichtig

Energie-Trendmonitor 2018

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Umfrage 2018 im Überblick

 

Mit deutlicher Mehrheit hat sich die Schweizer Bevölkerung im Mai 2017 für das neue Energiegesetz ausgesprochen. Laut der Umfrage 2018 sind aber 55 Prozent grundsätzlich unzufrieden damit, wie das Land in der Energiewende vorankommt. So wird beispielsweise gefordert, den Anteil von grünem Strom zügig auszubauen: 63 Prozent der Befragten möchten den Anteil der Wasserkraft noch deutlich erhöhen. Laut dem Bundesamt für Energie wurden in der Schweiz 2016 bereits 62 Prozent der Steckdosen mit Erneuerbaren Energien versorgt – 56 Prozent davon aus Grosswasserkraftwerken. Gleichzeitig bemängelt die Mehrheit der Bevölkerung (51 Prozent), dass kein Abschalttermin für die Kernkraftwerke festgesetzt ist. Der Grund: Das Energiegesetz verbietet nur den Bau neuer Atomkraftwerke – die alten Meiler dürfen auf unbestimmte Zeit am Netz bleiben, solange sie als «sicher» eingestuft sind.

 

Den ausführlichen Bericht können Sie hier nachlesen: 


65% wollen schnellere Energiewende