Was ist der Klimawandel?

Der Klimawandel - das Wasser steht uns bis zum Hals

Klimawandel, Erderwärmung, erneuerbare Energien, fossile Brennstoffe, Klimaerwärmung– es ist in aller Munde. Schon Jahrzehnte wird darüber gesprochen und diskutiert. Seit der Temperaturmessung, sprich seit der Industrialisierung, stieg die durchschnittliche Temperatur global um 0.74°C, die Schweiz verbucht sogar eine Steigerung um durchschnittlich 2°C. Vorerst klingt die Zahl relativ harmlos, bereits solch ein durchschnittlicher Temperaturanstieg hat fatale, globale Folgen. Bereits dieser Wandel bringt Polareis zum Schmelzen, den Meeresspiegel merklich zum Steigen und häufiger auftretende Wetterextreme werden verursacht.

Insbesondere die schädlichen CO2-und Methan-Treibhausgase sind eine Erklärung für den Klimawandel. Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Gas und Kohle, welche wir als Energiehauptträger nutzen, führte uns zu dieser globalen Katastrophe. Die Reduzierung dieser fossilen Energieträger hat die Gewinnung von Energie über Kernkraftwerke gestärkt. Mit der schrecklichen Katastrophe in Fukushima wurde auch die Verunsicherung in der Öffentlichkeit gegenüber Kernkraftwerken grösser. So setzte die Schweiz auf eine Neuausrichtung in der Stromproduktion. Diese Umstellung birgt nun neue Herausforderungen zur Sicherung von Energieressourcen und dem Schutz des Klimas. 

Die Schweiz trägt ihren Teil mit Änderungen in der Klimapolitik und Anhebung von Fördergeldern zur Unterstützung von Haustechnik mit erneuerbaren Energien bei.

Durchschnittliche Temperatur an ausgewählten Messstationen in der Schweiz. Quelle: Statista


Energie beim Heizen

Wie das Heizen zum Klimanotstand beiträgt

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung heizt nach wie vor mit einer Öl-, Gas- oder Elektroheizung. Diese Heizsysteme nutzen fossile Brennstoffe für die Erzeugung von Wärme. Diese fossilen Brennstoffe setzen beim Verbrennungsprozess grosse Mengen an CO2 frei. Kohlendioxid (CO2) spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel, da dieses Klimagas die Wärme in der Atmosphäre zurückhält und dadurch den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. 

Gemäss Bundesamt für Umwelt sinken die Emissionen aus Brennstoffen (Öl und Gas). Zum Teil lässt sich die Abnahme erklären durch bessere Energieeffizienz von Gebäuden und dem vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen. Die Abnahme ist aber auch deutlich auf witterungsbedingte Einflüsse zurückzuführen. Der Gebäudesektor ist verantwortlich für rund drei Viertel des CO2-Ausstosses. Die Schweizer Bevölkerung heizt nach wie vor grösstenteils mit Öl oder Gas. Damit die Klimaziele erreicht werden können, müssen die fossilen Energien unumgänglich massiv reduziert werden. 

Treibhausgasemissionen aufgeteilt nach Sektoren. Quelle: Bundesamt für Umwelt


Klimapolitik der Schweiz

Energiestrategie 2050

Was ist die Energiestrategie 2050?


Durch neue Technologien und Innovationen ist es viel einfacher und auch günstiger geworden, Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Dies kann zum Beispiel mit Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach geschehen.
 

Nach dem Reaktorunglück von Fukushima haben Bundesrat und Parlament beschlossen, schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen. Das internationale Umfeld hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert, so dass die Energiemärkte wegen den tiefen Energiepreisen massiv im Umbruch sind. Die Erkenntnis über den Wandel des Klimas beeinflusst und unterstützt den Umstieg auf erneuerbare Energien stark.
 

Mit der Energiestrategie 2050 antwortet der Bundesrat auf das veränderte Umfeld. Die Planung der Strategie ist als langfristiges Projekt ausgelegt und wird Schritt für Schritt umgesetzt. Der Bundesrat sieht vor, dass alle 5 Jahre eine Bestandsaufnahme durchgeführt wird, um zu analysieren, wie sich die Lage entwickelt. 


Energiegesetz

Erstes Massnahmenpaket bis 2035

Das Energiegesetz der Schweiz


Das Energiegesetz ist die erste Etappe zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Bis 2035 strebt der Bundesrat eine Verminderung der Treibhausgasemissionen um mindestens 50% gegenüber dem Jahr 1990 an. Das Gesetz hat sich auf 3 Schwerpunkte fokussiert. 

 

  • Der Energieverbrauch soll gesenkt werden und die Energieeffizienz soll erhöht werden
  • Die einheimischen erneuerbaren Energien sollen gefördert werden
  • Verbot neuer Kernkraftwerke

Steigerung der Energieeffizienz und Senkung des Energieverbrauchs: Hausbesitzer sollen weiterhin Unterstützung bei der Sanierung beantragen können, sofern diese energetisch ist. Ohne Gesetz würden die Fördergelder bis 2019 auslaufen, mit dem Gesetz wird entsprechend dagegen reagiert. Hausbesitzer können zudem mehr Sanierungskosten von den Steuern abziehen. Ausserdem sollen im Verkehr die CO2-Vorschriften für neue Fahrzeuge verschärft werden. 

 

Die Stärkung der erneuerbaren Energien aus der Schweiz ist ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzes. Die Eigenproduktion aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse soll ausgebaut werden. Die bereits bestehenden Wasserkraftwerke sollen vorübergehen unterstützt werden. Zudem kann jeder, der erneuerbare Energie ins Netz trägt mit zusätzlichen Förderbeiträgen rechnen.

 

Verbot neuer Kernkraftwerke: Solange die Kernkraftwerke sicher laufen, dürfen diese den Betrieb weiterführen. Das Gesetz schreibt vor, dass keine neuen Kraftwerke gebaut werden dürfen. Für den Bundesrat und das Parlament bedeutet das Energiegesetz eine sichere und saubere Energieversorgung. Zudem bedeutet die Förderung einheimischer Energien weniger Abhängigkeit von importierten fossilen Energien und zusätzlich eine stärkere Innovation, mehr Förderung von Investitionen und Arbeitsplätzen in der Schweiz. 

MuKEn 2014

Was Sie unbedingt wissen müssen über die MuKEn 2014

Was ist MuKEn 2014?


MuKEn steht für "Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich". Diese Mustervorschriften dienen als Vorlage für die Umsetzung der Energievorschriftgen der einzelnen Kantone. Die MuKEn 2014 sind ein Bestandteil der Energiestrategie 2050.

Einer der Hauptverursacher für die Treibhausgasemissionen sind fossile Brennstoffe, welche in der Schweiz in der Mehrheit als Wärmeerzeuger genutzt werden. Es wird also klar das Ziel verfolgt, den Energieverbrauch und den Ausstoss von Treibhausgasen pro Kopf zu reduzieren.

Das wesentliche Ziel der MuKEn 2014 ist die Steigerung der Energieeffizienz in Neubauten, insbesondere soll weniger Energie verbraucht und ein Teil der benötigten Energie selbst erzeugt werden. Zusätzlich gelten strengere Anforderungen bezüglich Gebäudeisolation. 

Was bedeutet MuKEn 2014 für den Endverbraucher?


Für den Endverbraucher bedeutet MuKEn 2014 kurzfristig höhere Investitionskosten, da nachhaltige Heizlösungen in der Anschaffung teurer sind. Kantonsabhängige Fördergelder kompensieren das teilweise und ausserdem wird der Energiebedarf deutlich gesenkt. 


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