Heizungssanierung – eine Wärmepumpe aus gutem Grund

Heizungssysteme, die auf fossilen Brennstoffen beruhen, sind sehr umstritten. Will man mit der Zeit gehen, muss man Worten Taten folgen lassen. In Uitikon-Waldegg wurde deshalb eine in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt.

Taten statt Worte

Das Zweifamilienhaus liegt im beschaulichen Uitikon-Waldegg, einer Gemeinde im Kanton Zürich mit Dorfcharakter. An der Westflanke des Uetlibergs gelegen steht das beliebte Ausflugsziel hier quasi vor der Haustüre. Und auch die gute Anbindung an die Stadt Zürich macht diesen Ort seit Jahrzehnten zur beliebten Wohngemeinde. Neben modernen Neubauten finden sich deshalb auch ältere Gebäude, die gepflegt und bisweilen saniert werden wollen. So auch die Liegenschaft der Familie Flodin. Ihr Haus aus den 1930er Jahren wurde im Laufe der Zeit umfassend aber respektvoll renoviert. 2020 stand dann der Ersatz der Heizung an. «Wir haben sehr rasch die billigste Lösung ausgeschlossen, denn die alte Ölheizung wollten wir auf keinen Fall durch eine neue ersetzen», erklärt Christian Flodin, Eigentümer der Doppelhaushälfte. «Heizungssysteme, die auf fossilen Brennstoffen beruhen, sind einfach nicht mehr zeitgemäss», ist der Bauherr überzeugt. «Wir wollten die Gelegenheit nutzen und unseren Worten Taten folgen lassen», berichtet er. Früh im Prozess schon zogen sie einen Fachspezialisten zur Beratung bei.

Die schöne Doppelhaushälfte in Uitikon-Waldegg wird nun klimafreundlich beheizt.

«Heizungssysteme, die auf fossilen Brennstoffen beruhen, sind einfach nicht mehr zeitgemäss.»

Christian Flodin, Bauherr

Die Erdsondenwärmepumpe WPF 13 arbeitet besonders energieeffizient.

Fachspezialisten kennen sich aus

Denn ein kompetenter Fachexperte ist einer der wichtigsten Faktoren bei einer Heizungssanierung und entscheidender denn je. «Die Wahl des richtigen Heizsystems ist in den vergangenen Jahren zu einer eigentlichen Wissenschaft geworden», erklärt Peter Iten, Geschäftsführer von Eichholzer Haustechnik. War früher der Heizkomfort das Mass aller Dinge, so sind heute Faktoren wie Investitions- und Unterhaltskosten, Umweltverträglichkeit oder Nachhaltigkeit ebenso wichtig. Individuelle Beratungen sind entscheidend, um auf die speziellen Bedürfnisse der Bauherrschaft eingehen zu können. Gerade deshalb ist auch eine konstruktive Zusammenarbeit mit Fachpartnern Gold wert. Die Firma Eichholzer setzt seit Jahren auf das Know-how und die Produkte von STIEBEL ELTRON. «Die innovativen Geräte überzeugen speziell durch ihre Qualität und die Montagefreundlichkeit», erklärt der Haustechnik-Experte. Darüber hinaus schätzt er die kompetente Beratung des Wärmepumpenspezialisten, gerade wenn es um komplizierte Anlagen geht.

«Bei der Wahl des richtigen Heizsystems sind heute Faktoren wie Investitions- und Unterhaltskosten genauso wichtig wie Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit.»

Peter Iten, Geschäftsführer von Eichholzer Haustechnik

Hochwertige Produkte für energieeffiziente Ergebnisse

Am Ende sind qualitativ hochwertige Produkte entscheidend für eine energieeffiziente Heizungsanlage. Gerade weil die Auswahl heutzutage gross ist, ist es wichtig, das passende Gerät zu finden. Die Familie Flodin hat sich vor allem aus ästhetischen Gründen für eine Erdsondewärmepumpe entschieden. Aber es gibt auch noch andere Argumente, welche für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe sprechen: Die Erdwärme ist eine äusserst zuverlässige Energiequelle, da die Temperaturen während des Jahres konstant bleiben. Dadurch arbeitet die Wärmepumpe sehr effizient und erreicht einen hohen Wirkungsgrad. Zwar ist der Aufwand für die Tiefenbohrungen nicht zu unterschätzen. «Aber kurz nach der Installation hatten wir eine wirklich kalte Periode und das Haus war perfekt geheizt», freut sich der Bauherr.

Geothermie – Nutzung regenerativer Energie

Erdwärme ist eine der Energiequellen, welche emissionsfrei Wärme fürs Heizen bereitstellt. Die unter der festen Erdoberfläche gespeicherte Wärme wird mittels Erdsonden erschlossen. Die dafür notwendigen Tiefenbohrungen variieren je nach geologischem Aufbau des Untergrundes und Energiebedarfs des Gebäudes. Ab einer Tiefe von ungefähr zehn Metern besteht eine konstante Temperatur. Dadurch ist die Wärmequelle äusserst ergiebig und die Leistungszahl über das ganze Jahr nahezu gleich.

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