Leistungszahlen einer Wärmepumpe

Die Leistung und Effizienz einer Wärmepumpe zu beurteilen benützt man oft den COP (engl. Coefficient Of Performance, dt. Leistungszahl). Er ist gegeben durch das Verhältnis der erzeugten Wärme zur eingesetzten elektrischen Energie. Je höher der COP, desto effizienter die Wärmepumpe.

Die Wärmepumpe erzeugt Wärme mit Hilfe eines Arbeitsmedium, indem die Wärmepumpe dieses verdichtet (Wie funktioniert eine Wärmepumpe?). Dazu ist elektrische Energie notwendig. Das Verhältnis aus erzeugter Wärmeleistung Q und eingesetzter elektrischer Leistung Pel gibt die Leistungszahl (COP):

                                                            COP = Q/Pel

So benötigen Sie zum Beispiel mit einem COP von 4,0 für 4 kW Heizleistung 1 kW Strom.

Die Leistungszahl ist abhängig vom Betriebspunkt der Wärmepumpe und damit direkt von der Umgebungstemperatur. Dadurch ändert sich die Heizleistung Q. Der COP sollte daher tagesabhängig berechnet werden.

Wärmepumpe typische COP-Werte
Luft | Wasser 2,7 - 3,4
Sole | Wasser 4,0 - 5,0
Wasser | Wasser 4,5 - 5,1

Oft ist bei Wärmepumpen nicht der COP, sondern die Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben. Sie das Mittel des tagesabhängigen COPs über ein Jahr.

Der Gütegrad ηWP  ist des tatsächlichen COPs zum maximalen COP (gegeben durch thermodynamische Gesetze) und damit COP = COPideal ∙ηWP. Der Gütegrad ist normalerweise im Bereich zwischen 0.45 und 0.55.