Ausbildung zum Servicetechniker für Wärmepumpen

Ausbilden für die Zukunft

Ausbildung

Die Ausbildung zum «Servicetechniker für Wärmepumpen» bei STIEBEL ELTRON ist eine Berufslehre, die zu ausgedehnten Kenntnissen der Produkte im Bereich Haus- und Systemtechnik führt. Die Lehrabgänger werden befähigt sein, selbständig Anlagen und Systeme zu kontrollieren, zu warten und in Betrieb zu nehmen.

Die Berufsbildung erfolgt in zwei Teilen: Die zweijährige Grundausbildung zum Automatiker EFZ wird beim Ausbildungsunternehmen libs (Industrielle Berufslehren Schweiz) absolviert. Danach folgen zwei Jahre Praxis im Betrieb mit dem Schwerpunkt «Servicetechniker für Wärmepumpen». Hier durchlaufen die Lehrlinge in einem festgelegten Ausbildungskonzept die Kernbereiche Produktschulung, Störungssuche und –behebung sowie Wartungsarbeiten, Inbetriebnahmen und Prozessabläufe. Schon sehr bald können sie auf begleiteten Einsätzen in der Praxis die wichtigsten Vorgänge an realen Anlagen kennen lernen und durch eigenen Einsatz die notwendigen Kompetenzen erwerben.

Die Lehrlinge werden in dieser Zeit durch einen Ausbildner beim Ausbildungszentrum libs sowie durch einen Fachverantwortlichen in der Firma betreut. Dies gewährleistet eine umfassende und ausgewogene Berufsbildung. «Mir ist wichtig, dass unsere Lehrlinge in diesen zwei Jahren gut betreut sind sowie eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung geniessen können, damit sie am Ende der Lehrzeit alle Arbeiten selbständig und kompetent erledigen können», erläutert Rainer Müller, Fachvorgesetzer bei STIEBEL ELTRON, sein Ausbildungsziel.

Deshalb wird der Lehrling einerseits durch Techniker im Aussendienst praktisch ausgebildet und erwirbt andererseits im Innendienst Kompetenzen im Bereich Software, Prozessabläufe und Kundenbetreuung. Ergänzend gehören auch Lötkurse sowie produktspezifische und kältetechnische Schulungen an den Standorten Holzminden und Karlsruhe zum Programm. Simon Stierli, Lehrling im 1. Lehrjahr spürt denn auch die Herausforderungen, die sich ihm stellen. «Am Anfang ist natürlich alles komplett neu. Von meiner Ausbildung als Automatiker kann ich zwar schon profitieren und finde mich relativ gut mit Schaltungen und elektrischen Problemen zurecht. Aber zum Beispiel beim Kältekreis kenne ich mich noch gar nicht gut aus. Ich muss die Produkte und die Vorgehensweisen erst noch kennen lernen. Da hilft es, dass ich bereits jetzt mit Technikern auf Anlagen mitfahren und dadurch vor Ort lernen kann», erklärt er.

Ein Beruf mit Zukunft

Der relativ junge Lehrgang ist sehr umfangreich und das Lernen macht auch nach Ausbildungsabschluss nicht halt. Der erste Absolvent dieses Konzeptes, Pascal Haller, betont: «Die Verantwortung als selbständiger Techniker ist noch gestiegen.» Da er nun grösstenteils alleine zu den Anlagen fährt, muss er auch alle Aufgaben eigenständig, gewissenhaft, verlässlich und kompetent lösen. «Zudem muss ich immer am Ball bleiben, denn die Technik schläft nicht. Ich muss mich ständig auf dem Laufenden halten, damit ich die Neuerungen und Weiterentwicklungen sehr gut kenne und anwenden kann», verdeutlicht Haller. Ausgebildet zu sein bringt aber nicht nur mehr Verantwortung sondern auch mehr Möglichkeiten mit sich. «Das Weitergeben meiner Erfahrungen und meines Wissens an die Auszubildenden und an neue Mitarbeiter empfinde ich als sehr spannend», freut sich Haller über die positive Erweiterung seiner Aufgaben.