Umweltfreundlich heizen: Klima schützen und gleichzeitig Geld sparen

Es tut sich was in der Klimapolitik: Nachdem der Bundesrat letztes Jahr die Klimaziele verschärft hat, wollen Bund und Kantone mit der Totalrevision des CO2-Gesetzes nun dieses Jahr einen gewichtigen und verbindlichen Schritt in eine klimafreundlichere Zukunft gehen. Auch zahlreiche Kantone wollen ihren Beitrag leisten und unterstützen beispielsweise mit Fördergeldern den Einbau von klimaneutralen Wärmeerzeugern.

Der Kanton Zürich unterstützt mit seinem neuen Förderprogramm den Heizungsersatz durch eine Wärmepumpe

Erneuerbar heizen

Um die ehrgeizigen Klimaziele – ab 2050 die Treibhausgasemissionen auf netto null zu senken – zu erreichen, muss zukünftig gezielt auf erneuerbare Energien gesetzt werden. Doch die aktuelle Situation sieht noch ganz anders aus: In der Schweiz sind laut Bundesamt für Energie Gebäude für 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und für rund einen Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Zwei Drittel der Immobilien werden noch immer mit fossiler Energie beheizt. Zudem sind über eine Mio. Häuser schlecht gedämmt, dadurch nicht energieeffizient und müssten dringend energetisch saniert werden. Der Bund und auch zahlreiche Kantone wollen mit Förderprogrammen Anreize schaffen, die Wärmeversorgung künftig möglichst CO2-frei zu erreichen. Der Kanton Zürich beispielsweise hat per 1. Juli 2020 seine Massnahmen zum Heizungsersatz durch eine klimafreundliche Wärmepumpe erweitert.

Viel bewirken mit einer Heizungssanierung

Auch wenn es für viele Einfamilienhausbesitzer eine grosse Herausforderung ist: Sanierungsmassnahmen lohnen sich. Mit einer besseren Dämmung kann der Wärmebedarf des Gebäudes nahezu halbiert werden. Und mit dem Umstieg von fossilen Heizsystemen auf erneuerbare Energien, wie beispielsweise mit einer Wärmepumpe, können die CO2-Emissionen fast auf null gesenkt werden. Das ist im Vergleich zu fossilen Heizungsanlagen eine Einsparung von bis zu drei Tonnen CO2 jährlich. «Mit dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen soll erreicht werden, dass die Hausbesitzer einerseits die Energieeffizienz des Gebäudes verbessern und andererseits beim Verbrauch auf erneuerbare Energien umsteigen», erklärt Patrick Drack, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON Schweiz.

In die Zukunft investieren

Doch redet man von Sanierung, stellt sich rasch die Frage nach den Investitionskosten. «Zählt man zur neuen Wärmepumpe die Entsorgung des Öltanks, die Baumeister- und Elektroarbeiten sowie die Installation dazu, muss man Auslagen von ca. CHF 35‘000 bis 40‘000 einplanen», rechnet Patrick Drack, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON Schweiz, vor. «Aber natürlich hängen die Ausgaben sehr von den Gegebenheiten und der Art der Wärmepumpe ab.» Die Auslagen lohnen sich aber bereits mittelfristig aufgrund der tieferen Unterhalts- und Betriebskosten im Vergleich zur alten Heizung. «Denn Wärmepumpen sind sehr effizient: Aus einer Kilowattstunde Strom können sie bis zu drei Kilowattstunden Wärme erzeugen. Gas- und Ölheizungen hingegen nur ca. 0.95 Kilowatt», erläutert Drack. Darüber hinaus unterstützen diverse Förderprogramme den Heizungsersatz durch eine Wärmepumpe. Im Kanton Zürich erhält man beispielsweise seit 1. Juli 2020 Fördereiträge zwischen CHF 4‘000.- und 8‘000.-. Andere Kantone sind sogar noch spendabler und steuern teilweise CHF 10‘000.- und mehr an eine neue Wärmepumpe bei. «Die Heizung zu sanieren lohnt sich jetzt also ganz besonders», betont Drack. Denn der nächste Winter kommt bestimmt.

Möchten Sie mehr darüber erfahren? Einen Überblick über diverse Förderprogramme finden Sie hier: Förderung

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