Modernste Technik dezent integriert

Im unaufdringlich schönen Einfamilienhaus lässt zunächst nichts auf das hochmoderne Innenleben schliessen. Ein idyllischer Garten, ein schickes Auto parkiert in der Garage, angeschlossen an eine unscheinbare Ladestation. Erst der Bildschirm gibt detaillierteren Aufschluss über die Vorgänge im System. Und führt überraschende Fortschrittlichkeit zu Tage: Mittels eines Eigenverbrauchsmanagers werden sämtliche Prozesse der Energieanlage gesteuert, kontrolliert, evaluiert und optimiert. Zum System gehören die Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, ein Kombispeicher sowie ein Elektromobil.

Einfamilienhaus Pfeffingen

Das Bauvorhaben

Der technikinteressierte Bauherr, von Beruf Elektroingenieur, wollte von Beginn an seine Photovoltaikanlage mittels Eigenverbrauchsmanager steuern und suchte auf dem Markt gezielt nach einer geeigneten Lösung. Die intelligente Regelungstechnik ist noch jung und hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt. So gehört Hans Peter Furrer zu den ersten Anwendern der Eigenverbrauchsregelung der Firma Smart Energy Control. Zunächst wollte er den selbst produzierten Strom nutzen, um seinen Tesla aufzuladen. Später kamen dann die Wärmepumpe und schliesslich der Kombispeicher hinzu. Die WPL 25 A von STIEBEL ELTRON hat ihn nicht nur aufgrund des tiefen Schallleistungspegels, sondern auch wegen des integrierten Inverters überzeugt. Die Wärmepumpe neben dem Hauseingang ist denn auch gar nicht zu hören. «Ich empfinde es als enorme Verbesserung im Vergleich zum alten System mit den unangenehmen Gerüchen und Geräuschen», betont der Bauherr.  

Regulierung mit Eingenverbrauchsmanager

Regulierung mit Eigenverbrauchsmanager

Die Möglichkeiten des Eigenverbrauchsmangers erhöhen deutlich die Effizienz der Anlage. Genau wie der Inverter bei der Wärmepumpe die Arbeitsleistung beeinflusst, regelt die Software den Verbrauch der vorhandenen Energie. Die Anlage ist derart programmiert, dass das Auto, die Wärmepumpe und der Kombispeicher so geladen werden, wie es für das System optimal ist. «Zudem ist die Anlage lernfähig», berichtet David Zogg, Geschäftsleiter der Firma Smart Energy Control. Mittlerweile weiss das System, wann am meisten Strom produziert und durch welche Gewohnheiten der Bewohner der Bedarf am grössten ist. Entsprechend wird das System gesteuert und dadurch fortlaufend optimiert. Generell wird ein möglichst grosser Autarkiegrad angestrebt. Zogg bringt es mit Zahlen auf den Punkt: «Der Jahresschnitt liegt bei 30 Prozent für das Einfamilienhaus, mit Ladung des Elektromobils während des Tages zu Hause gar bei bis zu 80 Prozent.»

WPL 25 A von STIEBEL ELTRON

Die verwendete Technik: WPL 25 A

Einbindung der PV-Anlage, der Wärmepumpe WPL 25 A, des Kombispeichers HS-BM 560L und der Ladestation für den Tesla. Die Wärmepumpe und der Kombispeicher können via ISG web gesteuert werden. Alle Geräte werden mittels Eigenverbrauchsmanager geregelt.

Die Regulierung mittels Eigenverbrauchsmanager hat zur Folge, dass das Auto praktisch nur mit eigenem Strom fährt. Auch die Einsparungen beim Stromverbrauch der Wärmepumpe und des Warmwassers sind beachtlich: CHF 500.– bis 1000.– pro Jahr können durch die Optimierung des selbst produzierten Stroms auf die Seite gelegt werden. Zusätzliche Installationen sind nicht notwendig: Für die Einbindung des Eigenverbrauchsmanagers braucht es lediglich eine Wireless-Verbindung.

STIEBEL ELTRON bietet die Schnittstellen zur digitalen Steuerung. «Das ISG verbindet die Wärmepumpenanlage mit dem Heimnetzwerk. Dadurch kann die Anlage beispielsweise übers Smartphone oder eben über den Eigenverbrauchsmanager gesteuert werden», erläutert Oliver Joss, Leiter Technik STIEBEL ELTRON.